Zerbst l Zumindest in den ersten 15 Minuten hielten die Gäste dagegen. Der HSV führte zwar, konnte sich aber noch nicht entscheidend absetzen (8:6, 15.). Mit zunehmender Spielzeit konnte sich die Defensive des HSV immer besser auf das Angriffsspiel der Quedlinburger einstellen. Franz Lorenz im Zerbster Tor zeigte ein paar starke Paraden und im Angriff erzielten Dobritz, Daudert und Kretschmer schöne Tore, so dass der HSV bis zur Pause den Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnte.

Den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielte der jetzt ins Spiel gekommene Lucas Ille, der insgesamt eine starke Leistung zeigte. Der HSV machte nun Nägel mit Köpfen. Gegen die aufmerksame und schnell zupackende Defensive taten sich die Gäste nun unheimlich schwer und blieben minutenlang ohne Torerfolg. Im Angriff agierten die Zerbster jetzt effizient, obwohl sie durchaus auch einige klare Chancen liegen ließen. Aber mit dem 20:11 nach 40 Minuten führten die Zerbster erstmals mit neun Toren und die Gäste reagierten mit einer Auszeit.

Dies zeigte auch kurzzeitig Wirkung. Bis auf sieben Tore konnte Quedlinburg zwischenzeitlich verkürzen (22:15, 50.). Aber in den letzten zehn Minuten wirbelten die Zerbster noch einmal ein wenig, hinten ließen sie fast nichts mehr zu und vorne war immer wieder Ille erfolgreich, aber auch Jonas Hohmann konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

Mit diesem klaren Heimerfolg verbessert sich der HSV in der Tabelle auf Platz fünf mit 19:15 Punkten. Die Gäste stecken weiter tief im Abstiegskampf und werden es, das muss man deutlich sagen, mit dieser Leistung auch schwer haben, irgendwo Punkte zu holen.

Für die Zerbster geht es am Sonntag ab 14 Uhr zum schweren Auswärtsspiel zum Weißenfelser HV 91.

HSV Zerbst: Lorenz, Kilz – Ille (5), Rummel, Natho, Brodowski (5), Schwenger (2), Daudert (11), Hohmann (1), Dobritz (2), Gerke (2), Kretschmer (1), Holtz.