Zerbst l Sie nahmen an der Aktion des DKBC „#kegelnmitherz“ teil und die Einnahmen übergaben sie pünktlich zum Fest an die, die es wirklich brauchen, an das Anhalt-Hospiz Zerbst. Bei der vom DKBC initiierten Aktion „#kegelnmitherz“ sollte ein Eurocent pro erzieltem Kegel gespendet werden. Dazu stellte der DKBC selbst einige Projekte, die es zu unterstützen galt, auf seine Homepage und die Vereine konnten entscheiden, welches Projekt sie unterstützen möchten. Eine andere Möglichkeit war es, selbst zu unterstützende Einrichtungen auszuwählen. Dies machte der SKV.

„Alle unsere Mannschaften haben sich beteiligt und so haben wir überlegt, dass es schön wäre, eine Einrichtung in der Region zu unterstützen und haben uns für das Zerbster Hospiz entschieden“, erklärte SKV-Präsident Lothar Müller.

Es kamen immerhin 200 Euro zusammen, worüber sich Yvonne Knamm, Hospizleiterin in Zerbst, sehr freute und den Scheck von den Vorstandsmitgliedern Lothar Müller (Präsident), Thilo Feldmann (1. Stellvertretender Vorsitzender), Robert Heydrich (2. Stellvertretender Vorsitzender) und Dorlies Krebs (Schatzmeisterin) gern entgegen nahm. „Ein Hospiz wird zu 95 Prozent von Kranken- und Pflegekassen finanziert. Und so finanziert sich jedes Hospiz in Deutschland mit fünf Prozent aus Spenden. Das sind pro Gast 20 Euro am Tag und das ist eine ganze Menge und die muss man erst einmal aufbringen“, erläuterte Knamm.

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Das Zerbster Hospiz hat acht Plätze. „Da möchten wir auch einmal etwas Nettes anschaffen“, sagte die Hospiz-Chefin und gab auch gleich an, wofür das Geld der Kegler genutzt werden soll. „Wir sammeln gerade für einen Rasenmäh-Roboter, so dass der Hausmeister-Service nicht mehr kommen muss. Er kommt immer mit einem Traktor, der ganz schönen Krach macht. Und so ein Rasenmäh-Roboter wird auch gern einmal von den Gästen beobachtet, wenn er still und leise den Rasen mäht.“

Das Zerbster Hospiz versucht gerade zur Weihnachtszeit, es seinen Gästen „so angenehm wie möglich zu machen“. „Sie sollen sich ein bisschen wie zu Hause fühlen“, erhoffen sich Yvonne Knamm und ihre Mitarbeiter.

So bereitet Tom Hebäcker vom Catering & Partyservice Zerbst für alle das Weihnachtsessen und auch „der Weihnachtsmann wird kommen und kleine Präsente bringen“.

Der Anfang für eine sinnvolle Anschaffung ist gemacht und vielleicht finden sich weitere Unterstützer, so dass das notwendige Geld für den Kauf des Rasenmäh-Roboters spätestens im Frühjahr, wenn das Grün wieder sprießt, beisammen ist und das Gerät angeschafft werden kann.

Darüber würden sich Yvonne Knamm, ihre Mitarbeiter und ihre Gäste sehr freuen. Jede kleine Spende würde dabei hilfreich sein.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten zu den Ansprechpartnern finden Sie unter: https://www.anhalt-hospiz.de/