Friedrichshafen l  Beim Liganeuling SF Friedrichshafen aus Württemberg gelang ein klarer 7:1-Erfolg mit 3804:3599 Kegeln. Dabei bedeuteten die 3804 Kegel einen neuen Mannschaftsbahnrekord mit fast mehr als 200 Kegeln. „Unsere gute Vorbereitung zahlt sich bereits aus. Wir sind insgesamt auf einem sehr hohen Level und können dadurch eine sehr hohe Qualität auf die Bahnen bringen“, zeigte sich SKV-Kapitän Timo Hoffmann mehr als zufrieden.

Besonders überzeugen konnte erneut das Startpaar mit Mathias Weber und Manuel Weiß. Analog der vergangenen Woche gegen Schwabsberg legten beide einen sicheren Grundstein für den Erfolg. Weiß unterstrich seine hervorragende Verfassung und ließ dem ehemaligen Mannschaftsweltmeister Darko Lotina bei 4:0 Satzpunkten (SP) und 656:595 Kegeln keine Chance.

Weber hatte zwar mit dem U18-Weltpokalsieger Lukas Funk mehr Gegenwehr, doch mit dem nötigen Schuss Routine holte er mit 632:624 Kegeln bei Satzgleichheit seinen Mannschaftpunkt (MP).

Auch im Mitteldurchgang ließ der Favorit nichts mehr anbrennen und baute durch Thomas Schneider und Florian Fritzmann den Vorsprung aus. Schneider musste zwar um jeden Satz kämpfen und konnte sich dadurch nie richtig befreien. Aber gegen den jungen Dejan Lotina gewann er dennoch mit 4:0 SP und 608:583 Kegeln.

Fritzmann steigerte sich gegenüber dem ersten Spieltag und besiegte Michael Reiter mit 3:1 SP und guten 638:595 Kegeln.

Im Schlussdurchgang steuerte SKV-Teamchef Timo Hoffmann mit 657 Kegeln den nächsten Topwert bei. Mit dem Tagesbestwert von 245 Abräumern hatte er mit 4:0 SP gegen Mario Listes (583) keine Pro-bleme.

Zunächst kontrollierte auch Igor Kovacic seine Partie. Doch der beste Spieler des Gastgebers, Nicolai Müller, ließ nicht locker und rang dem Weltmeister in Zerbster Diensten einen durchaus verdienten Ehrenpunkt ab. Mit 1:3 SP und 613:619 Kegeln musste sich Kovacic geschlagen geben.

„Friedrichshafen war ein verdienter Aufsteiger und man hat gesehen, welches Potenzial die Mannschaft hat. Deswegen wollten wir von Beginn an Gas geben. Das ist uns sehr gut gelungen. Das müssen wir jetzt für die kommende Woche gegen Staffelstein und dann zum Weltpokal wieder abrufen“, blickt Hoffmann bereits voraus.

Der SKC Staffelstein zeigte im Derby gegen Bamberg, dass der Punktverlust in Raindorf nur ein Ausrutscher war. Das klare 6:2 unterstrich die Ambitionen der Oberfranken in dieser Saison.

Im Kampf um den Klassenerhalt gelang Schwabsberg ein wichtiger 5:3-Sieg gegen Lorsch. Breitengüßbach gewann erwartungsgemäß gegen den zweiten Aufsteiger aus Hirschau (7:1). Amberg unterlag zu Hause gegen den Medaillenanwärter aus Raindorf (2:6).

In der Tabelle bleiben die Rot-Weißen aus Zerbst an der Spitze vor Breitengüßbach, die ebenfalls noch verlustpunktfrei sind.