Volksstimme sprach mit der Mannschaftsleiterin Christel Klang.

Volksstimme: Können Sie die vergangene Serie noch einmal kurz Revue passieren lassen?

Christel Klang: Es war ja ein Durchmarsch. Bis auf ein Unentschieden haben wir alle Spiele gewonnen. Somit waren wir Erster der Landesliga Nord.

Wie lief es im Pokalwettbewerb?

Auch da waren wir sehr gut. Wir haben den Kreispokal geholt und waren Zweiter beim Landespokal. Somit dürfen wir erstmals am DKBC-Pokal teilnehmen, was uns alle sehr gefreut hat.

Konnten Sie sich für die neue Serie verstärken?

Wir haben mit Franziska Herold eine erfahrene Bundesliga-Spielerin dazu bekommen und haben jetzt fünf starke Keglerinnen. Jennifer Bache ist beim Bund und wird ab und zu ausfallen. Trotzdem haben wir nun eine Spielerin mehr und ich denke, da läuft es bei Ausfällen noch besser.

Sie absolvierten nur ein Testspiel. Waren Sie mit den Leistungen zufrieden?

Wir haben bewusst nur die jungen Leute spielen lassen, denn die älteren Spielerinnen wissen ja, wie sie kegeln müssen. Wir konnten mit Union Schönebeck gleich einen Zweitbundesligisten bezwingen und dabei wurden schon sehr gute Resultate erzielt.

Welche Zielstellung geben Sie für die neue Serie aus?

An erster Stelle steht der Klassenerhalt, aber ich denke, wir können und wollen schon vorn mitspielen.

Haben Sie sich schon ein Bild von der Konkurrenz gemacht?

Ich habe mir angesehen, was die Mannschaften in der Vorsaison so gespielt haben und denke, dass wir da gut mitspielen können. Voraussetzung ist, dass unsere Ergebnisse auf diesem Niveau bleiben.

Auf der Heimbahn wollen Sie sicher gewinnen. Können Sie auch die Auswärtsbahnen einschätzen?

Wir kennen noch nicht alle Teams und alle Bahnen. Die Mannschaften aus der Bitterfelder Richtung kennen wir schon, aber andere, wie Sangerhausen, Wolferode oder auch Langendorf kennen wir noch nicht. Wir lassen uns überraschen.

Es wird auch ein Derby gegen TuS Leitzkau dabei sein. Hat das eine besondere Bedeutung?

Nein, da spielen wir normal wie gegen alle anderen Mannschaften auch. Wir kennen die Leitzkauerinnen schon viele Jahre und freuen uns darauf.