Gödnitz/Zerbst l Sein Vater Johannes Paasch aus Prödel war in den 90er Jahren der erste Vorsitzende des MSV Gödnitz/DMV in Anhalt-Zerbst.

„Basti“ begann 1987 auf einer umgebauten Simson mit seiner Motocross-Laufbahn. Schon 1990 fuhr er sein erstes Rennen auf einer Suzuki 80 ccm. Zwei Jahre später absolvierte der Diplom-Vermessungs-Ingenieur seine erste komplette Meisterschaft 80 ccm und wurde 1994 Deutscher Meister.

994: Gewinn der Deutschen Meisterschaft

Es folgten weitere hochklassige Erfolge. So errang er wiederum vier Jahre später den Deutschen Motocross-Pokal 250 ccm und stieg 1999 in die Internationale Lizenzklasse auf. Der Vater zweier Kinder fuhr 2002 den Motocross der Nationen, das ist die Mannschaftsweltmeisterschaft, für Deutschland. 2003 konnte er in der DM-Open-Gesamtwertung Rang zehn vorweisen und 2004 sogar Platz acht. Von 2005 bis 2009 nahm der heute 40-Jährige an den ADAC MX-Masters, der DM Open und am ADAC SX-Cup teil. Highlights in dieser Zeit waren der jeweils fünfte Platz in der Gesamtwertung der ADAC MX-Masters in Tensfeld und beim Superfinale SX in Chemnitz 2005.

Im Jahr 2010 beendete Paasch seine aktive internationale Laufbahn auf Grund einer Verletzung und bot dann von 2011 bis 2017 Fahrerlehrgänge für den MX-Nachwuchs an. 2018 zog es den im brandenburgischen Bestensee Wohnenden wieder auf sein Bike. Er nahm am Veteranen Motocross der Nationen (VMXdN) in Farleigh Castle (England) teil und wurde mit dem Team Germany Gesamt-Achter.

Ein Jahr später erreichte er beim VMXdN in Farleigh Castle mit Deutschland sogar Platz sechs. In diesem Jahr fuhr Basti Paasch, der auch seinen Sohn Liam Jordi, der eine 65er Kawasaki fährt, für seine Leidenschaft, den Motocross, begeistert hat, bei der Classic MX in Teutschenthal sogar zum Sieg.

Sebastian Paasch kann nicht vom Motorsport lassen. Sicher wird er noch weitere Erfolge einfahren. Von ihm und vielleicht auch von seinem Sohn wird sicher noch zu hören sein.