Zerbst l Das Spitzenspiel startete gar nicht nach dem Geschmack der Zerbster, denn sowohl die Nummer 1, Johannes Zander, als auch die Nummer 2, Johannes Elz, blieben trotz großer Gegenwehr ohne Punkte. Zander unterlag Martin Fischer nach knappen Sätzen 0:3. Elz musste sich der Nummer 1 der Bernburger, Alexander Bahn, 1:3 geschlagen geben.

Diesen 0:2-Rückstand glichen Christian Rarek und Markus Kleinecke gleich im Anschluss aus. Rarek kämpfte Uwe Milleck nach vier engen Sätzen 3:1 nieder. Kleinecke machte mit Holger Langenhan kurzen Prozess und fertigte ihn 3:0 ab.

Auch das Schlusspaar des TTC punktete und sorgte für eine 4:2-Führung. Dabei hatte Kai Lehmann mit Hartmut Franke wenig Mühe und siegte 3:0. Einen Satz mehr benötigte Kapitän Oliver Noack. Nach vier Durchgängen triumphierte er über Maik Boeck 3:1.

Im Spitzenspiel der beiden Einser konnte Zander in einem hochklassigen Match Bahn mit 3:2 in die Knie zwingen. Auch Elz benötigte fünf Sätze gegen Fischer. Nach einem 0:2-Rückstand kämpfte sich der Zerbster Neuzugang eindrucksvoll zurück und drehte die Partie noch zum 3:2-Sieg um.

Die Zerbster führten 6:2. Diesen Siegeslauf führten auch die weiteren Paarungen fort. Sowohl Rarek (gegen Langenhan) als auch Kleinecke (gegen Milleck) setzten sich souverän 3:0 durch. Dies gelang auch Lehmann, der Boeck 3:1 bezwang und Noack, der Franke 3:0 abfertigte.

Mit diesem Triumph verteidigte der TTC die Tabellenführung. „Dass wir so hoch gewinnen, hätte keiner von uns gedacht. Auch wenn Bernburg mit zwei Ersatzspielern antrat, war es eine sehr gute geschlossene Leistung von uns“, freute sich Kapitän Oliver Noack.

„Wir konnten unseren Punktestand und unser Spielverhältnis aufbessern. Auch die Atmosphäre in der Sporthalle war durch die Unterstützung der zweiten Mannschaft und der Zuschauer super. Es war ein guter Abend.“

Am Samstag, 10. Oktober reist der TTC zum DJK Biederitz III. Auch dort sollte er die Punkte sichern können. „Biederitz III kann man zwar schwer einschätzen und wenn sie in Bestbesetzung antreten, kann es auch eng werden. Aber wir wollen auf jeden Fall auch dort gewinnen“, blickte „Oli“ voraus.