Magdeburg l Es war letztlich eine verdiente Niederlage der Magdeburger beim Medaillenaspiranten aus der Börde. Das Spiel verlief in den ersten zehn Minuten recht ausgeglichen (4:4), so dass es nicht den Anschein hatte, als ob der Gast aus der Landeshauptstadt die Punkte kampflos in der Sporthalle „Am Heßberg“ lassen wollte.

Doch sahen die erneut zahlreich mitgereisten Post-Fans in der Folgezeit wieder zu viele technische Fehler. So war bei Gastgebertorhüter Matthias Krüger ein ums andere Mal Endstation. Der Ball fand einfach zu selten den Weg ins Tor der Langenweddinger. Dementsprechend lagen die Stadtfelder zur Pause bereits mit 9:13 im Hintertreffen.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es dem Aufsteiger nicht, aus dem eingeschlagenen Trott herauszukommen. Der Gastgeber verwaltete seinen Vorsprung, die Postler kamen nie näher als auf drei Tore heran (z. B. 18:15, 45. Minute). Kampfgeist und Siegeswillen der vergangenen Spiele waren an diesem Spieltag auf Seiten der Postler einfach nicht vorhanden. Kein Aufbäumen war zu spüren, so dass die Stadtfelder „noch drei Tage hätten so weiter spielen können, ohne dass sich am Ergebnis etwas geändert hätte“.

Insgesamt wurde auch nur 37 Mal auf das gegnerische Tor geworfen. Mit zwölf technischen Fehlern blieb nur eine Angriffseffektivität von 38 Prozent.

Bleibt nun zu hoffen, dass im Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Gommern die Schwäche dieses Spieles verdaut und behoben ist, um den fünften Tabellenplatz auch weiterhin zu verteidigen.

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