Glasgow/Magdeburg l Der Start grandios, die Niederlage trotzdem deutlich: Max Appel vom SC Magdeburg hat bei den Europameisterschaften in Glasgow das Finale im Doppelzweier klar verpasst. Mit Stephan Riemekasten (Berlin) belegte der 22-jährige Ruderer am Sonnabend im Seminale den fünften Rang - in den Endlauf zogen die ersten drei Boote ein. Allen voran die Briten, die den Lauf knapp vor Polen für sich entschieden. "Die Polen und Briten sind in diesem Jahr sicher eine Nummer für sich", sagte Appel der Volksstimme. "Die Griechen und Schweizer hätten wir aber schlagen können beziehungsweise müssen. Deshalb ist es ärgerlich, dass wir das A-Finale verpasst haben."

Appel und Riemekasten waren gut ins Rennen gestartet, nach 500 Meter lagen beide gleichauf mit den Briten. Doch dann reduzierten sich Schlagfrequenz und Geschwindigkeit, erst die Griechen und dann auch die Schweizer zogen an den Zwischenmarken 1000 und 1500 Meter an das Boot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) vorbei. "Unser Start war wie immer gut, aber wir finden keinen gemeinsamen, perfekten Streckenschlag", resümierte Appel. In 6:30,53 Minuten absolvierten Appel und Riemekasten die 2000 Meter lange Distanz. Zu Rang drei, den die Eidgenossen belegten, fehlten ihnen letztlich 4,82 Sekunden. Die DRV-Crew startet am Sonntag im B-Finale.