Gwangju/Magdeburg l Geschmeidig gestartet, im Schlussspurt kurz aufgedreht: Franziska Hentke vom SC Magdeburg ist am Mittwochmorgen problemlos ins Halbfinale der Weltmeisterschaften in Gwangju (Südkorea) eingezogen. Die 30-Jährige erreichte die Vorschlussrunde in 2:08,69 Minuten und damit mit der sechstschnellsten Zeit. "Die zweiten 100 Meter waren so, wie ich es mir vorgestellt habe", sagte Hentke.

Ein kleines Achtungszeichen setzte die Schnellste im Feld der 34 Starterinnen: Hali Flickinger aus den USA legte 2:05,96 Minuten ins Becken des Nambu Municipal Aquatics Center.

Weiter ist außerdem Philip Heintz: Der 28-Jährige erzielte im Vorlauf über 200 Meter Lagen die sechstschnellste Zeit im Feld mit 1:58,71 Minuten und startet wie Hentke im Halbfinale am Abend (ab 13 Uhr MESZ). Stärkster in der Vorrunde war Laszlo Czeh aus Ungarn mit 1:57,79 Minuten.

Ausgeschieden ist derweil Marius Kusch über 100 Meter Freistil: Dabei verpasste der 28. nach den Vorläufen mit 49,31 Sekunden seine persönliche Bestzeit, die zum Halbfinaleinzug gereicht hätte, um 61 Hundertstelsekunden.