Berlin (dpa) - Bundestrainer Henrik Rödl hat ALBA Berlin nach der Niederlage im ersten Eurocup-Finale noch längst nicht abgeschrieben.

"Ich traue Berlin zu, dass sie das 1:1 machen - und dann kann im dritten Spiel immer alles passieren", sagte der frühere ALBA-Profi der Deutschen Presse-Agentur vor dem zweiten Duell am Freitag (20.00 Uhr) in Berlin. In Valencia war der Hauptstadtclub deutlich mit 75:89 unterlegen gewesen. Sollte ALBA das Heimspiel gewinnen, würde ein drittes Aufeinandertreffen am kommenden Montag in Spanien die Entscheidung bringen.

Die Berliner sind zum zweiten Mal in das Finale im zweitwichtigsten Europapokal eingezogen, bereits 2010 gab es eine Endspiel-Niederlage gegen Valencia. "Es macht Spaß, der Mannschaft zuzuschauen, sie spielt erfolgreich. Das Erreichen des Finals ist sicherlich etwas Besonderes, aber es ist klar, dass die Involvierten da noch einen Schritt weitergehen wollen", sagte Rödl. "Man liegt zurück, aber das kann man am Freitag wieder gut machen. Es wäre toll, wenn sie sich ein drittes Spiel erarbeiten würden."

Der heute 50 Jahre alte Rödl hatte 1995 mit ALBA den damaligen Korac-Cup gewonnen. Sollten die Berliner den Eurocup holen, wäre dies der größte internationale Erfolg einer deutschen Vereinsmannschaft.

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