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Handball Champions LeagueSiegesserie des SC Magdeburg geht gegen Montpellier weiter

Der SC Magdeburg bleibt auch in der Champions League in der Erfolgsspur und feiert gegen Montpellier den 18. Pflichtspielsieg in Folge. Smarason ist mit acht Toren bester Werfer.

Von René Miller Aktualisiert: 01.12.2023, 14:16
Janus Dadi Smarason war mit acht Toren bester Werfer des SCM.
Janus Dadi Smarason war mit acht Toren bester Werfer des SCM. Foto: Eroll Popova

Magdeburg - Der SC Magdeburg siegt fleißig weiter. Mit einem 28:24 (14:11) in der Champions League gegen Montpellier feierten die Grün-Roten schon den 18. Pflichtspielsieg in Folge. Janus Dadi Smarason war vor 4.993 Zuschauern in der Getec-Arena mit acht Toren bester Werfer.

„Wir sind stolz erneut gegen Montpellier gewonnen zu haben. Sie gehören zu den Top Ten in Europa“, sagte SCM-Coach Bennet Wiegert, der gegenüber dem Spiel in Balingen personell rotierte. Auf den Außen durften Lukas Mertens und Tim Hornke ran. Im Rückraum agierten Felix Claar, Albin Lagergren und Smarason, der mit Christian O’Sullivan für die Defensive tauschte.

SCM in der Champions League: Harte Arbeit gegen Montpellier

Am Kreis begann Oscar Bergendahl. Und im Tor stand Sergey Hernandez. Nachdem Hugo Monte dos Santos im Alleingang für ein 4:3 der Gäste nach zehn Minuten sorgte, war klar, dass das für den SCM das erwartete harte Stück Arbeit wird und der jetzt in Paris spielende Ex-SCM-Torwart Jannick Green nicht umsonst vor Montpellier gewarnt hatte.

Per Siebenmeter sorgte Omar Ingi Magnusson in der 17. Minute aber für die erste Führung des SCM (5:4). Der Isländer war zusammen mit Magnus Saugstrup nach einer Viertelstunde ins Spiel gekommen. Saugstrup traf dann ebenfalls und sorgte für das 6:5. Doch das Spiel blieb eng.

 
Archiv, 20.06.2023: Der SCM feiert nach Champions-League-Sieg mit Tausenden Fans in Magdeburg. (Bericht/Kamera: Sabine Lindenau, Schnitt: Christian Kadlubietz)

Sieg in der Champions League: SCM zieht mit Veszprém gleich

Weil Hernandez im SCM-Tor nicht so richtig ins Spiel kam, rückte in der 23. Minute Nikola Portner zwischen die Pfosten. Eine Parade des Schweizers plus Tore von Hornke, Smarason und Saugstrup sorgten für ein umjubeltes 13:10 (28.). Und mit einem Wurf aus dem Lehrbuch stellte Smarason mit der Pausensirene auf 14:11.

Und der Vorsprung wurde nach dem Seitenwechsel bis auf 16:11 (35.) ausgebaut. Mit weiteren starken Paraden heizte Portner immer wieder die Stimmung auf den Rängen an. Und seine Vorderleute wussten das zu nutzen – und sorgten nach 38 Minuten mit dem nach der Pause ins Spiel gekommenen Daniel Pettersson für ein 21:16. Richtig Ruhe kam allerdings immer noch nicht in die Partie.

SC Magdeburg erkämpft sich Sieg in der Champions League

Sechs Minuten vor Schluss war Montpellier beim 24:21 wieder auf drei Tore dran und verkürzte in der 58. Minute sogar auf 26:24. Doch mit den Fans im Rücken ließen die Magdeburger keine Spannung mehr aufkommen und sind jetzt punktgleich mit dem Zweiten Veszprém, der gestern gegen Barcelona (30:31) verlor. „Montpellier hat 60 Minuten gekämpft. Es ist großartig, zwei weitere Punkte zu haben“, freute sich Wiegert.