Kumamoto (dpa) - Knapp zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokio testen die deutschen Schwimmer schon einmal das Trainingslager und die Rahmenbedingungen in Japan.

"Es war uns wichtig, alles frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen und festzuzurren, damit nachher keine Hektik aufkommt, weil sich vielleicht schon andere Nationen die besten Dinge gegriffen haben", sagte Chefbundestrainer Henning Lambertz der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt haben wir mal die Nase vorn." Sogar der anderthalbstündige Flug von Kumamoto, wo die Athleten auch 2020 trainieren wollen, in die Olympia-Stadt gehört zum Testlauf.

Ebenfalls in Asien stehen für die Schwimmer in diesem Jahr noch die Kurzbahn-Weltmeisterschaften auf dem Programm. Im chinesischen Hangzhou werden vom 11. bis 16. Dezember "aus verschiedenen Gründen" jedoch nicht alle deutschen Top-Leute starten, kündigte Lambertz an.

Mitteilung des Deutschen Schwimm-Verbands

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