Luxemburg (dpa) - Nach Ex-Weltmeister Marco Koch wollen sich am Wochenende weitere deutsche Schwimmer für eine Olympia-Teilnahme empfehlen.

Gut drei Wochen nach Beginn der Qualifikationsperiode gehen in Luxemburg mehr als ein Dutzend deutscher Top-Schwimmer an den Start. Neben Koch, der vor einer Woche in China als Erster die Norm erfüllte, sind Routiniers wie der Olympia-Sechste Philip Heintz oder Rückkehrer Jan-Philip Glania dabei. Außer den WM-Finalisten Heintz und Anna Elendt messen sich weitere WM-Starter aus dem vergangenen Sommer mit der hochkarätigen internationalen Konkurrenz.

"Der Kampf ist eröffnet und führt für die meisten über Luxemburg und Stockholm zu den deutschen Meisterschaften, die der Höhepunkt sein werden", sagte Teamcoach Hannes Vitense. Die deutschen Meisterschaften finden vom 30. April bis 3. Mai in Berlin statt. Danach ist der Qualifikationszeitraum für die Mannschaft um Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock vorbei.

An Wellbrock, Heintz, Sarah Köhler und Franziska Hentke werden als Top-4-Athleten der WM nicht so hohe Anforderungen gestellt wie an die anderen Sportler. Die Magdeburger Wellbrock, Hentke und Köhler sind in Luxemburg noch nicht am Start und planen ihre Normerfüllung zu einem späteren Zeitpunkt. Die Olympia-Qualifikation sollte für sie aber nur Formsache sein. Wellbrock-Konkurrent Michailo Romantschuk (Ukraine) hat dagegen seinen Start in Luxemburg angekündigt und könnte eine erste Kostprobe seiner Form im Olympia-Jahr geben.

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