Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Olympische Sportbund und die Vorsitzenden der Landessportbünde mahnen eine schnellstmögliche Wiedereröffnung aller bundesweiten Spiel- und Sportstätten an.

"Es ist wichtig, dass allen Vereinen und Verbänden nach den Beschränkungen vom November 2020 schnellstmöglich wieder die Möglichkeit eröffnet wird, Sportangebote zu unterbreiten, zumindest zu den Regelungen vor dem 28.10.2020 zurückzukehren", heißt in einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief. Adressiert ist er an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller, sowie alle Länderchefs.

Seit dem 2. November sind bis mindestens Monatsende wegen des Corona-Teil-Lockdowns in Deutschland alle Freiluft- und Hallensportstätten geschlossen.

Der Sport sei besonders für Kinder und Jugendliche innerhalb und außerhalb der Schule elementar, heißt es in dem Schreiben. Bewegung wirke nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch lernfördernd. "Sport und Bewegung sind wichtiger Bestandteil der Bildung, der Sie am 28.10.2020 in Ihrer Güterabwägung Priorität eingeräumt haben. Sporttreiben verstehen wir deshalb nicht als Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung der Pandemiebekämpfung", heißt es im Brief von DOSB und Landessportbünden.

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Offener Brief