Seefeld (dpa) - Weltskiverbands-Präsident Gian Franco Kasper hat sich vor der Eröffnung der Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld gegen massive mediale Kritik an der FIS wegen der Verlegung des Verbands-Kongresses 2020 nach Thailand gewehrt.

"Pattaya ist nicht nur Sextourismus, sondern auch normaler Tourismus und große Kongresse. Wenn wir jede Stadt prüfen müssten, ob es Prostituierte gibt, wird das hart", sagte Kasper.

"Für mich macht das keinen Unterschied, ich bleibe eh im Hotel", betonte der von Journalisten arg bedrängte FIS-Präsident. Man habe all den Luxus, den man für die 1200 Gäste brauche. Der Kongress 2020 sollte ursprünglich in Marokko stattfinden, wurde wegen Problemen im vorgesehenen Hotel in Marrakesch aber zurückgegeben. Pattaya habe sich selbst bei der FIS angeboten. "Das FIS-Council hat sich dafür ausgesprochen", sagte ein sichtlich erregter Kasper.

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