Madrid (dpa) - Alexander Zverev hat an Madrid beste Erinnerungen. Vor zwei Jahren gewann Deutschlands bester Tennisspieler das Turnier der Masters-1000-Serie in der spanischen Hauptstadt.

Auch in der kommenden Woche würde der 23-Jährige liebend gerne auf dem Sand im Caja Mágica spielen, doch wegen der Coronavirus-Pandemie fallen die Mutua Madrid Open wie derzeit alle Tennis-Turniere aus. Bis mindestens Mitte Juli ruht der Spielbetrieb auf der weltweiten Tour.

Doch komplett muss Zverev in der kommenden Woche auf Madrid nicht verzichten. Denn vom 27. bis 30. April finden immerhin die virtuellen Madrid Open statt. An der PlayStation 4 werden 32 Spielerinnen und Spieler im Tennis World Tour Spiel gegeneinander antreten. Als Preisgeld für die Sieger gibt es jeweils 150.000 Euro. Das Geld soll an Tennisprofis gespendet werden, die aufgrund der Coronavirus-Krise in finanziellen Nöten sind. Zudem werden 50.000 Euro für soziale Zwecke gespendet.

"Um ehrlich zu sein, habe ich die Tennis-Version noch nicht ein einziges Mal gespielt. Ich liebe es da mehr, Fußball oder Basketball zu spielen", sagte Zverev der Deutschen Presse-Agentur. "Aber das wird schon, ich freue mich darauf, es ist eine witzige Sache", sagte Zverev, der sich derzeit in Florida aufhält.

Neben Zverev ist auch Angelique Kerber mit dabei. "Es ist etwas, was ich noch nie gemacht habe", sagte Kerber in einer Mitteilung der Veranstalter. "Es ist aufregend, und eine gute Möglichkeit, in einem neuen Format von zu Hause aus anzutreten." Außer den beiden deutschen Topprofis sind auch Stars wie Rafael Nadal, Andy Murray, Dominic Thiem, Belinda Bencic oder Eugenie Bouchard mit dabei.

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