Hilpoltstein (dpa/tmn) - Mähroboter sind praktisch und auch dann im Einsatz, wenn Gartenbesitzer nicht zu Hause sind. Für Igel, aber auch Amphibien und Spinnentiere kann der Roboter zur Lebensgefahr werden.

Vor allem die nachtaktiven Igel sind gefährdet, wenn das Gerät in der Nacht oder in der Dämmerung läuft. Kleine Igel können dabei überrollt und verletzt oder getötet werden, warnt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern. Gartenbesitzer sollten die Geräte deshalb so wenig wie nötig und nicht im Dunklen benutzen.

Noch gefährlicher für Igel sind Fadenmäher oder Freischneider: Mit den motorisierten Sensen werden Rasenkanten und das Grün unter Büschen und Hecken geschnitten. Diese Stellen dienen häufig als Rückzugsort für die Tiere.