Charlotte (dpa) - In der American Football League NFL haben erneut einige Teams gegen den zunehmenden Rassismus in den USA protestiert.

In Charlotte knieten Panthers Quarterback Teddy Bridgewater und ein halbes Dutzend weiterer Carolina-Spieler während der Nationalhymne nieder, während die Arizona Cardinals komplett in der Umkleidekabine blieben. In Miami saßen sieben Profis der Seattle Seahawks und vier knieten während der Nationalhymne. Die Spieler der Miami Dolphins blieben gleichfalls während der Hymne in ihrem Umkleideraum.

In einem Sommer mit Unruhen auf der ganzen Welt, die durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt in Minneapolis ausgelöst worden waren, hatten zahlreiche Sportler bereits gegen soziale Ungerechtigkeiten protestiert.

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