Zweite Meinung hilft bei Entscheidung für Krebstherapie

03.09.2012, 16:26

Berlin - Nach der Diagnose Krebs ist es in vielen Fällen sinnvoll, die Meinung eines zweiten Arztes einzuholen. Die Kosten dafür werden oftmals sogar von der Krankenkasse übernommen.

Bei einer Krebsdiagnose empfiehlt sich eine zweite Meinung, wenn es mehrere Behandlungsstrategien gibt oder der Patient eine Therapie wünscht, die sein Arzt nicht kennt oder ablehnt. Das erläutert die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) in Berlin. Auch wenn etwa durch Brust- oder Prostatakrebs bleibende körperliche Veränderungen zu befürchten seien, könne dem Patienten eine zweite Meinung helfen, Nutzen und Risiken abzuwägen. Weiterführende Informationen hält die Gesellschaft auf ihrer Website bereit.

Wer sich umfassend beraten lassen will, kann sich der DKG zufolge auch an eine Uniklinik wenden. Dort gebe es in der Regel Teams mit Experten aus unterschiedlichen Disziplinen, die jeden Fall aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und gemeinsamen bewerten. Die Kosten für eine zweite oder sogar eine dritte Meinung übernehmen in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen. Privatversicherte erkundigen sich am besten vorher bei ihrem Anbieter.