Neuermark-Lübats l Von elf Fahrzeugen ab Addis Abeba mitgenommen – auch auf der Pritsche sitzend, haben Lukas Krause und seine beiden Begleiter inzwischen die kenianische Hauptstadt Nairobi erreicht und nach Nächten im Zelt auch hier wieder über „Couchsurfing“ recht bequemes, landestypisches Quartier gefunden. „In Äthiopien war es nicht schwer, als Anhalter voran zu kommen. Allerdings war es auf den kurzen Etappen, die wir gelaufen sind, auch nicht ganz einfach. Denn wir waren immer von einer Traube Kinder umlagert, die um Geld bettelten – wir haben uns unwohl gefühlt.“

Eine schöne Erfahrung dagegen war die Gastfreundschaft zweier Fahrer, die sie zum Übernachten eingeladen haben, „so haben wir das afrikanische Leben pur erlebt“. Etwas länger auf ein anhaltendes Auto musste das Trio nach der Grenze zu Kenia warten. Dann aber stoppte ein Parlamentspolitiker und nahm sie die 16 Stunden lange Fahrt mit bis Nairobi – viel Zeit, um alles über Land, Leute und Kultur zu erfahren. Sonnabend geht‘s weiter Richtung Tansania.