Ruhpolding (dpa) - Biathlet Benedikt Doll hat sich über die Weihnachtsfeiertage beim Schlemmen zurückgehalten.

"Die letzten Tage gab es viel gutes Essen, ich habe mich aber gezügelt und mich nicht total gehen lassen", sagte der leidenschaftliche Hobbykoch mit Blick auf seinen Start am heutigen Montagabend bei der World Team Challenge (17.55 Uhr/ZDF) in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena.

Zusammen mit Denise Herrmann will der 30-Jährige beim Einladungsrennen, das wegen der Corona-Pandemie von der Gelsenkirchener Veltins-Arena nach Bayern verlegt wurde, nicht hinterherlaufen. "Vor allem am Schießstand wird es morgen entschieden. Das ist ein wichtiger Motivationspunkt für mich, nach Ruhpolding zu kommen, um ein Wettkampfschießen mehr zu haben. Ich gebe mein Bestes", sagte der laufstarke Schwarzwälder.

Erstmals seit 2001 findet das Event, das sonst in der Schalker Fußball-Arena teils mehr als 40 000 Zuschauer anlockte, in Ruhpolding statt. Es finden ein Massenstart- und ein Verfolgungsrennen statt. Ohne Fans - wegen der Corona-Pandemie. So kommt Ruhpolding doch noch zu Biathlon-Wettkämpfen, wegen Corona findet im Januar in der Chiemgau-Arena kein Weltcup statt. Stattdessen wird eine Doppel-Veranstaltung in Oberhof ausgetragen.

Doll hat sich wie seine Teamkollegen Franziska Preuß und Simon Schempp, die in dem Feld von acht Duos als zweites deutsches Team dabei sind, zu Hause nach dem ersten Weltcup-Trimester etwas erholt. Die ersten drei Tage machte er erstmal nichts, "weil ich vom Kopf her keine Kraft mehr hatte, jetzt geht es aber wieder gut."

Herrmann gönnte sich nach dem Weltcup in Hochfilzen ebenfalls Regeneration, "die war auch dringend nötig. Es war Zeit, die Beine ein, zwei Tage hochzulegen und die Weihnachtszeit zu genießen", sagte die 32-Jährige.

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