Are (dpa) - Für Viktoria Rebensburg läuft es im alpinen Ski-Winter weiterhin nicht wie gewünscht. Die beste Rennfahrerin des Deutschen Skiverbandes (DSV) kam beim Riesenslalom von Are nach zwei Läufen nur auf den elften Platz und muss weiter auf den ersten Podestplatz in dieser Saison warten.

Den Sieg in Schweden sicherte sich US-Star Lindsey Vonn vor Eva-Maria Brem (+0,07 Sekunden) und der Italiener Federica Brignone (+0,35). Ich bin so glücklich, sagte die Weltcup-Rekordsiegerin. Ich liebe es, hier bei Flutlicht zu fahren. Ich habe die ganze Zeit attackiert.

Die Ausnahme-Athletin feierte in Schweden ihren insgesamt 71. Erfolg im Weltcup, den vierten davon im Riesenslalom. Nach den drei Triumphen in der Vorwoche in Lake Louise jubelte sie nebenbei über den vierten Sieg nacheinander - das war ihr in ihrer Karriere bislang erst einmal gelungen. Durch das Fehlen ihre Teamkollegin Mikaela Shiffrin baute Vonn auch den Vorsprung in der Gesamtwertung aus.

Eine Enttäuschung erlebte Rebensburg. Klar war die Devise heute Volle Attacke, sagte sie in der ARD. Das ist mir im ersten Lauf nicht gelungen. Im zweiten habe ich vom Gefühl her Gas gegeben, aber die Zeit hat nicht dafür gesprochen.

Die Schneebedingungen seien ihr nicht entgegengekommen. Aber das soll keine Ausrede sein, meinte sie. So weit hinten landete die Olympiasiegerin von 2010 in einem Weltcup-Riesenslalom - abgesehen von einem Ausfall - letztmals im März 2014. Barbara Wirth (38.), Simona Hösl (41.) und Lena Dürr (44.) waren im Finale nicht dabei.

Vonns US-Teamkollegin Mikaela Shiffrin hatte nach einem Sturz beim Einfahren auf einen Start verzichtet. Die Mit-Favoritin auf den Gesamtweltcup verletzte sich am Knie und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Als Vonn sich bei der Siegerehrung feiern lies, stand die Diagnose weiter aus.

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