Oberstdorf (dpa) - Zu den beliebtesten Gesprächspartnern unter den deutschen Skispringern zählt Andreas Wellinger immer noch. Freundlich, meist mit einem Lächeln und sachlich beantwortet der 25-Jährige geduldig alle Fragen nach seiner ausbleibenden Topform.

"Es ist momentan sau zäh", sagte der Olympiasieger von 2018 nach seinem Aus im ersten Durchgang des Auftaktspringens der Vierschanzentournee in Oberstdorf. "Mir fehlt im Moment das Gefühl und die Leichtigkeit auf der Schanze."

Nach einem Kreuzbandriss und langer Pause war der Bayer in diesem Winter in den Weltcup zurückgekehrt. Von der Verfassung vergangener Tage ist er allerdings noch weit entfernt. Seine Weltcup-Ergebnisse haben sich zwischen Rang 42 im finnischen Ruka und Platz 32 in Engelberg in der Schweiz eingependelt. Einen Weltcup-Punkt hat der frühere Siegspringer noch nicht. Wenn Stefan Horngacher sein Tournee-Team nach dem Neujahrsspringen von Garmisch-Partenkirchen verkleinern muss, droht Wellinger aus dem Kader zu rutschen.

Unruhig wird der passionierte Wellenreiter aber nicht. "Das Gefühl kann man nicht erzwingen, deswegen vermute ich, dass es noch eine Zeit braucht", sagte Wellinger. "Aber der Winter ist noch lang und ich werde weiter kämpfen."

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