Engelberg (dpa) - Der frühere Weltklasse-Skispringer Martin Schmitt sieht für Deutschlands Vorzeige-Springer Markus Eisenbichler einen steinigen Weg zurück in die Weltspitze.

"Wenn eine Nuance nicht passt, dann geht es bei ihm nicht fünf Meter zurück, sondern das System fällt auseinander. Wenn es zusätzlich noch eine gewisse  Erwartungshaltung gibt, wird es schwer", sagte Schmitt der Deutschen Presse-Agentur vor dem Weltcup in Engelberg an diesem Wochenende. Eisenbichler konnte an seine furiose Vorsaison mit drei WM-Titeln in Seefeld in Tirol bisher nicht anknüpfen und verpasste mehrere Male sogar den zweiten Durchgang.

Schmitt glaubt dennoch daran, dass der Bayer noch in dieser Saison in die Spur zurückfindet. "Er wurde bisher unter Wert geschlagen. Er wird sich noch steigern", betonte der 41-Jährige. Schmitt selbst gehört inzwischen zum Trainerstab des Deutschen Skiverbandes (DSV) und fungiert für den Verband als Talentscout.

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