Graz (dpa) - Die Paarlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und ihr Partner Bruno Massot haben noch nicht über eine Rückkehr in den Wettkampfsport entschieden.

"Wir sind ganz am Anfang der Entscheidung. Wir wissen wirklich noch nicht, wie und ob es weitergeht", sagte die 36-jährige gebürtige Ukrainerin im Interview der "Bild am Sonntag". Ein Comeback müsse auch finanziell abgesichert sein: "Wir brauchen Sponsoren. Unsere Einkünfte alleine reichen nicht."

Aus anderen Gründen ist der 30 Jahre alte Franzose nicht sicher, ob es Sinn machen würde, das harte Training für die Olympischen Spiele 2022 in Peking aufzunehmen. "Ich habe meinem Kopf und meinem Körper sehr wehgetan, um unser Ziel zu erreichen", meinte Massot. Er habe noch das Gefühl, sich erholen zu müssen. "Ich liebe mein neues Leben in der Schweiz, meine kleine Familie, die Arbeit als Trainer dort." Aber: "Wir denken darüber nach, ob wir zurückkommen. Wir werden gemeinsam entscheiden."

Dass es nach einem Entschluss, wieder anzufangen, nicht mehr für Höchstleistungen auf dem Eis reichen würde, glaubt Savchenko nicht. "Auf jeden Fall könnte ich wieder in Form kommen. Wenn wir wieder trainieren würden, käme alles zurück", betonte sie. Zurzeit bereiten sich die beiden auf ihren einzigen Auftritt bei "Holiday on Ice" am 9. September in Hamburg vor.