Magdeburg l Nach dem 2:4 des FCM gegen Braunschweig waren Spieler und Trainer der Gastgeber bedient. Die Stimmen zum Spiel:

Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann: "Wir haben die Umschaltmomente, die wir hatten, sehr effektiv genutzt. Wir hatten aber in der zweiten Halbzeit zu wenig eigenen Ballbesitz. Das hat mich geärgert, weil man so eigentlich eine Partie nicht übersteht. Jetzt hat es zwar geklappt, aber das können wir in der ganzen Saison so nicht machen. Beim 2:3 hätte es einen Knackpunkt geben können, weil Jasmin Fejzic vom Platz musste. Zum Glück haben wir uns danach aber gefangen."

FCM-Trainer Stefan Krämer: "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, weil wir in dieser Halbzeit zwei Tore hergeschenkt haben. Wir haben durch unsauberes Passpiel in der Mitte Umschaltmomente für den Gegner hergeschenkt. Deshalb geht die Niederlage auch in Ordnung. Ich kann meiner Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie nicht alles reingeworfen hat. Fußball ist aber ein Fehlersport und heute haben wir eindeutig zu viele Fehler gemacht. Wir müssen unsere Fehlerquote reduzieren, so einfach ist es."

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FCM-Abwehrspieler Timo Perthel: "Wir haben eigentlich ganz gut gespielt. Wenn man aber die Gegentore so herschenkt, dann ist es schwierig, diesem Rückstand hinterherzulaufen. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, haben uns auch zu wenig Torchancen herausgespielt. Die Fehler sind sehr eindeutig, deshalb ist es leicht aufzuarbeiten.

Eintracht-Stürmer Martin Kobylanski: "Hut ab vor der Mannschaftsleistung, das zeigt, was in uns steckt. Wir haben in diesem vollen Stadion bestanden, das spricht für uns. Ich hoffe, dass wir jetzt in der 3. Liga weiter nachlegen."

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