Magdeburg l Die Enttäuschung nach dem Spiel war beim FCM riesengroß. Nach dem 0:1 in duisburg unterlag der Club auch gegen Sandhausen. Die Stimmen:

FCM-Trainer Michael Oenning: "Es war sicher kein Fußball-Leckerbissen. Ich bin zum ersten Mal wirklich enttäuscht, weil ich es zu Hause nicht kenne, dass wir so gehemmt und passiv sind. Wir haben neben uns gestanden. Wenn wir das Spiel gewonnen hätten, hätte sich viel für uns vereinfacht. Es waren viele Dinge, die im Laufe der Woche unruhig waren, wir haben uns davon nicht freigemacht. Ich lasse es nicht als Entschuldigung gelten, dass beide Stürmer und Jan Kirchhoff nicht dabei waren. Es geht darum, mutig zu sein und das Spiel anzunehmen."

Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat: "Wir müssen heute von einem glücklichen Sieg für uns sprechen. Es war klar, dass Magdeburg mit einem Sieg von uns weggezogen wäre. Das Spiel hatte deshalb auch für uns einen nervlichen Faktor. Auf dem Platz war es nicht leicht, zu kombinieren. Deshalb haben sich beide Mannschaften sehr stark auf einfachste Strukturen beschränkt. Wir haben es in der ersten Halbzeit geschafft, Magdeburg von unserem Tor wegzuhalten. Die Mannschaft hat ein Lebenszeichen von sich gegeben."

FCM-Defensivspieler Nico Hammann: "Wir wussten, dass es hier keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten eigentlich mutig von hinten herausspielen. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht. Nach der Pause war es etwas besser. Jetzt haben wir das zweite Spiel gegen einen direkten Mitkonkurrenten verloren. Da müssen wir uns jetzt an die eigene Nase packen."

FCM-Offensivspieler Philip Türpitz: "Ich will gar nicht so viel sagen. Wir haben die erste Halbzeit verpennt. Man hat gesehen, dass wir in der zweiten Hälfte wollten, wirklich viel ist dabei aber nicht herumgekommen. Es ist ein bitterer Tag für uns."

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