Wernigerode (ige). Der HV Wernigerode hat die große Chance genutzt, sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Mit einem am Ende deutlichen 34:27-Sieg gegen den Güsener HC baute das Team von Maik Lange seine makellose Heimbilanz auf vier Siege aus und kletterte auf den zweiten Tabellenplatz der Sachsen-Anhalt-Liga.

Der Güsener HC erwies sich als der erwartet starke Gegner, nach einer schnellen 2:0-Führung lagen die Altmärker über weite Strecken der ersten Halbzeit knapp in Front. Erst nach etwa 20 Minuten lag der HVW erstmals vorn, nach einem Zwischenspurt mit vier Treffern in Folge stand eine 13:11-Führung auf der Anzeigetafel. Keeper Andreas Wisotzky avancierte bereits in dieser Phase mit mehreren tollen Paraden zu einem starken Rückhalt. Den Ausgleich zur Pause (15:15) konnte er allerdings nicht verhindern.

Nach Wiederanpfiff verlief die Partie bis zum 21:19 weiterhin auf des Messers Schneide, doch dann sorgte der HV Wernigerode in seiner stärksten Phase für die Vorentscheidung. Erneut legte Wisotzky mit mehreren Glanztaten die Grundlage, die daraus resultierenden Tempogegenstöße wurden konsequent in Tore umgemünzt. Binnen acht Minuten zogen die Hausherren mit einer 8:1-Serie auf 29:20 davon, wobei im Angriff Gerd Uhlmann und ein sicherer Norman Hoffmann vom Siebenmeterpunkt am erfolgreichsten waren. Zwar kamen die Gäste noch einmal auf 30:24 heran, der Sieg geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

"Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns im Verlauf der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel hinein gekämpft. Die Tempogegenstöße und auch das Umkehrspiel nach hinten waren über weite Strecken hervorragend, auch die Kombinationen im Angriff wurden mit gutem Stellungsspiel sehr gut vorgetragen. Insgesamt eine super Mannschaftsleistung, die mit einem verdienten Sieg belohnt wurde", freute sich Trainer Maik Lange.

HV Wernigerode: Wisotzky, Feldmann - Uhlmann (6), Eicken (5), Hoffmann (12/7), Nierlein (2), Kirchhof (2), Völkel (1), Köhler (1), Berge (2), Poetzsch (3), Kaufmann;

Zeitstrafen: HVW 5 - Güsen 8; Siebenmeter: HVW 7/7 - Güsen 5/2.

Bilder