Halberstadt. Der VfB Germania Halberstadt hat seinen Positiv-Trend im Spiel gegen die U 23 des FC Carl Zeiss Jena fortgesetzt und mit 1:0 (0:0) gewonnen. Damit ist die Mannschaft von Trainer Andreas Petersen in der Liga mittlerweile seit elf Spielen ungeschlagen. Nach dem 1:0, der zweite Heimsieg in dieser Serie, steht das Team nach zwölf Spieltagen auf dem Platz an der Sonne.

Mit Marco Riemer, Martin Ullmann, Exaucé Mayombo und Philipp Röppnack standen vier Akteure vom Kader der ersten Mannschaft im Aufgebot der Thüringer. Auch Torsten Ziegner sollte spielen, er fehlte kurzfristig doch. Dem Spiel sollten diese Akteure kaum einen Stempel aufdrücken.

Bei nasskalten Bedingungen sahen die rund 250 Zuschauer im Friedensstadion eine ausgeglichene erste Spielhälfte. Michael Preuß hatte die beste Möglichkeit für die Hausherren, auf der anderen Seite hatte Exaucé Mayombo die Führung für Jena auf dem Fuß. Es blieb bis zum Halbzeitpfiff allerdings torlos.

Auch die zweite Halbzeit bot nicht den ganz großen Fußball, Halberstadt hatte in dieser Saison bereits bessere Partien im Friedensstadion gezeigt. Was beide Teams jedoch unterschied: Halberstadt versuchte unentwegt in Ballbesitz zu kommen und damit zu Toren zu kommen. Die Thüringer machten in den zweiten 45 Minuten einen passiven Eindruck. Stürmer Mayombo blieb lange Zeit ohne Ballberührung, machte auch insgesamt einen unbeteiligten Eindruck.

Alex Kopp hatte die erste Gelegenheit zum 1:0 (47.). Er versuchte es mit Gewalt, scheiterte aus guter Position. Nach einem Fehlpass von Röppnack eroberte Timo Breitkopf den Ball und passte zum Stürmerkollegen Roy Blankenburg. Sein Abschluss war dann zu harmlos. Besser machten es das Duo in der 53. Minute. Wieder behauptete Jena das Leder vor der Mittellinie nicht, Blankenburg setzte entscheidend dazwischen und bediente Breitkopf. Der schloss sehr überlegt ab, überwandt Jenas Schlussmann Patrick Siefkes mit einem platzierten Schuss. Zweimal gab Jenas U 23 ein Lebenszeichen ab, aber beide Kopfbälle von Ullmann (74.) und Röppnack (75.) verfehlten das Ziel.