Leipzig - Der Bau der Autobahn 14 beschäftigt von heute an erneut das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Naturschutzverband BUND klagt gegen die Planungen für den Bau des 12,6 Kilometer langen Teilstücks in der brandenburgischen Prignitz. Die Naturschützer argumentieren, die dem Neubau zugrundeliegende Verkehrsprognose beruhe auf unrealistischen Annahmen. Anfang April hatten die Leipziger Richter bereits die Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Teilstücks von Karstädt bis zur Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern gestoppt.

Die fertige A14 soll die Ostseeautobahn bei Schwerin über Magdeburg, Halle und Leipzig mit der A4 in Sachsen verbinden. Eine Entscheidung der Leipziger Richter wird später erwartet. Der genaue Termin wird am Ende der mündlichen Verhandlung bekanntgegeben.