Magdeburg (vs) l Preisträgerin Olesya Andronova studiert ab dem Wintersemester 2016/17 im siebenten Semester den Bachelor Fachdolmetschen für Behörden und Gerichte. Sie kommt aus Russland und kam 2013 zum Studium nach Deutschland. Ihre erste Deutschlanderfahrung machte sie im Rahmen eines Schüleraustausches in der 9. Klasse vor 11 Jahren. Diese Begegnung mit Land und Kultur führte zum Entschluss, später in Deutschland zu studieren. Außerdem verbrachte sie ein Jahr als Au Pair in Deutschland und legte dabei gleichzeitig ihr Deutsch-Sprachzertifikat für das Studium ab.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist eine Vereinigung der Hochschulen und Studentenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und soll den internationalen akademischen Austausch fördern.

Praktikum im Bürgerbüro

Andronova hat hervorragende Studienleistungen und hat sich in überdurchschnittlichem Maße mit den theoretischen und praktischen Aspekten des Behörden- und Gerichtsdolmetschens auseinandergesetzt. Sie selbst sagt über ihr Berufsziel Dolmetscherin: „Ich möchte Menschen helfen, einander zu verstehen und miteinander zu kommunizieren“.

Sie arbeitet als studentische Hilfskraft im Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich „Vorbereitung und Durchführung des Weiterbildungskurses Dolmetschen und Übersetzen für Gerichte und Behörden“. Eine Aufgabe, die sie zur größten Zufriedenheit ihrer Professorin Dr. Ingrid Fehlauer-Lenz erfüllt. Daneben hat sie ein ehrenamtliches Praktikum im Bürgerbüro absolviert, bei dem sie ausländische Bürger und Flüchtlinge beraten und für sie gedolmetscht hat in Russisch, Englisch, Deutsch. Sie hat sich im Buddy-Programm der Hochschule engagiert und dabei einen der Sprachkursteilnehmer betreut. Im Rahmen ihres Studiums absolvierte sie ihr obligatorisches Auslandssemester in Irland.

Russland-Stand betreut

Beim gemeinsamen Fest der Kulturen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal in der Festung Mark im Sommer 2016 hat Olesya Andronova mit zwei Freundinnen die Betreuung des Russland-Standes übernommen und dabei mit viel Herzblut die Kultur, Bräuche und traditionelles Essen aus Russland vorgestellt. Damit nicht genug. Sie engagiert sich beim Deutsch-Institut Berlin, wo sie unter anderen ausländische Jugendliche betreute.