Und als solcher setzt er mit seinem aktuellen Projekt "Geistertanz", mit dem er auch in der Altmark gastiert, das eigene Songmaterial ins Verhältnis zu amerikanischen, aber auch russischen Songs, die er via Nachdichtung in deutscher Sprache und rockig präsentiert. Da ist er wieder, der experimentierfreudige Geist, der sich, gemeinsam mit seinen Kollegen Olli Becker (Drums), Oli Siegmann (Bass) und Mr. Chessman (E-Gitarre, Mandoline), beim alten Dakotahäuptling Tatanka Yotanka bedient und dessen Namen, der im Englischen Sitting Bull bedeutet, für das aktuelle Bandprojekt gebraucht hat. Das erinnert nicht von ungefähr an Neil Young und seine Band Crazy Horse. Auch die wurde einst nach einem Indianerhäuptling benannt. Eisbrenner & Tatanka Yotanka gehen mit ihrem neuen Projekt an die eigenen Ursprünge zurück und wecken in sich und im Publikum "die Geister jener großen Kulturen, die unser Denken und Fühlen immer beeinflusst haben", so der 57-Jährige. Der übrigens gilt als jemand, der sich stets kritisch mit der deutschen Wiedervereinigung auseinandersetzt und deutlich macht, dass es in der DDR, siehe Jessica, durchaus Möglichkeiten der freien, künstlerischen Entfaltung gegeben hat. Auch dank dieser wurde Eisbrenner das, was er heute ist. Den "Geistertanz" vollziehen er und seine Kollegen am Sonnabend, 15. Februar, ab 20 Uhr im Schlosskeller Kunrau. Karten für 20 Euro im Vorverkauf gibt es unter anderem in der Bibliothek Klötze, Telefon 03900/21 78.