„Bewohner sind knapp einer Katastrophe entgangen“ Feuerwehr in Burg wegen Schornsteinbrand alarmiert
Am vergangenen Samstag, den 7. Februar, hatten die Kameraden der Feuerwehr in Burg aller Hand zu tun. Ein Vorfall hätte katastrophal enden können.

Burg - Zu insgesamt drei Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr am vergangenen Samstag, den 7. Februar, in Burg gerufen. Der eindrücklichste erfolgte jedoch gegen Mittag.
Wie Feuerwehrsprecher Mark Sommer mitteilt: „Um 13.16 Uhr ertönten die Melder der Kameraden.“ Grund dafür bis dato: ein vermuteter Schornsteinbrand. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, ergab sich jedoch ein anderes Bild. Das betroffene Mehrfamilienhaus war vom Dachboden abwärts bis ins 2. Obergeschoss stark verraucht. Die Lage war unklar, so Sommer.

Angriffstrupp bringt in Burg Licht ins Dunkel
Erst als der sogenannte „Angriffstrupp“ der Feuerwehr zur Lageerkundung in den Bereich des Dachbodens vorstieß, ergab sich ein anderes Bild. „Das eingesetzte Messgerät schlug Alarm und eine Hitzeentwicklung war deutlich spürbar“, so Sommer weiter.
Auch das Dachfenster sei durch Ruß und Hitze deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Grund dafür: „Ein baulicher Mangel am Abgassystem führte dazu, dass die anfallenden Abgase der Kamine nicht über das Dach geführt wurden, sondern sich im Dachboden sammelten.“
Einsatz dauerte zwei Stunden
Um die Lage zu entschärfen entleerte der Einsatztrupp den in Betrieb befindlichen Kamin, führte Kontrollen an der Dachfläche von innen und Außen durch, entfernte die betroffene Dämmung und belüftete in der Folge die entsprechenden Bereiche. Als Unterstützung wurde der diensthabende Schornsteinfegermeister hinzugezogen.
„Nach rund zwei Stunden konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Bewohner des Hauses sind nur knapp einer Katastrophe entkommen“, konstatiert Sommer die Lage. Und fügt hinzu: „Vielen Dank für die Versorgung unserer Einsatzkräfte durch die Mieter des Gebäudes.“