Werbung mit Bundeskanzler Sechsstellige Summe weg: Rentnerin aus dem Jerichower Land fällt auf Anlage-Betrüger rein
Es sah so echt aus, doch entpuppte sich als dreiste Masche von Betrügern. Kriminelle haben eine Frau aus dem Jerichower Land um Tausende Euro gebracht. Dabei haben sie mit dem Bundeskanzler geworben.

Burg - Sie ist 84 Jahre alt und ein weiteres Opfer von Kriminellen, die im Jerichower Land über das Internet zuschlagen. Alles hat mit einer Werbeanzeige mit dem Bundeskanzler begonnen.
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Das berichtet jetzt die Polizei. Hier kam der Fall zur Anzeige. Denn das Opfer soll mehrere Tausend Euro verloren haben.
Vermeintlicher Sachbearbeiter sorgt für Beruhigung beim Opfer
Die Frau soll bereits im September 2025 auf eine Anzeige reagiert haben, bei der eine Anlageinvestition in Höhe von 250 Euro beworben wurde. Dazu habe sie ein Formular im Internet ausgefüllt. Dann habe sich eine Person bei ihr gemeldet, heißt es weiter.
Die soll sich als Sachbearbeiter ausgegeben haben. Anschließend soll die Frau eine App heruntergeladen und über diese ihre erste Investition getätigt haben. Es soll weiteres Geld im unteren vierstelligen Bereich für eine andere Anlage geflossen sein.
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Im Zuge dieser Vorgänge sei es zu Abbuchungen bei der Frau gekommen sein, die sie nicht autorisiert hatte. Der vermeintliche Sachbearbeiter soll der 84-Jährigen weiterhin zur Seite gestanden haben, das Misstrauen der Frau soll dadurch gesunken sein.
Da bislang nur weitere Investitionen gefordert und keine Auszahlungen erfolgt seien, habe sich die Frau zum Gang zur Polizei entschieden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs läuft.
Unfassbar: der bislang angehäufte Schaden soll laut Mitteilung im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.