SachbescHädigung und Beleidigung

Ausstieg verschlafen: Aggressiver 43-Jähriger randaliert betrunken in Regionalbahn bei Magdeburg

Am Donnerstag, den 14. Oktober 2021, bat der Zugbegleiter einer Regionalbahn, die auf dem Weg von Burg nach Magdeburg eingesetzt war, die Bundespolizei gegen 21:20 Uhr um Hilfe.

15.10.2021
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille. Symbolbild:dpa

Magdeburg (vs) - Am Donnerstag, den 14. Oktober 2021, bat der Zugbegleiter einer Regionalbahn, die auf dem Weg von Burg nach Magdeburg eingesetzt war, die Bundespolizei gegen 21:20 Uhr um Hilfe. Im Zug befand sich ein Reisender, der zunächst eingeschlafen war. Nachdem er aufwachte, bemerkte er, dass er seinen Ausstieg verpasst hatte.

Der 43-Jährige betätigte daraufhin mehrfach den Notruf und gab dem Zugbegleiter die Schuld, da er ihn nicht geweckt hätte. Der Deutsche beleidigte sowohl den betroffenen Kundenbetreuer als auch den Triebfahrzeugführer mit ehrverletzenden Worten und wurde immer aggressiver. Letztendlich begann er massiv im Zugabteil zu randalieren und zerstörte hierbei eine Glastür.

Der Tatverdächtige flüchtete anschließend am Haltepunkt Magdeburg Herrenkrug aus dem Zug. Hier konnte er kurz darauf aufgrund einer detaillierten Personenbeschreibung des Zugpersonals von einer unverzüglich herangeführten Streife der Bundespolizei gestellt werden.

Der Mann hatte sich an der Handverletzt, lehnte jedoch die Hinzuziehung eines Arztes ab. Die Bundespolizisten nahmen ihn für alle erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen mit zur
Dienststelle am Magdeburger Hauptbahnhof. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille. Er wird sich nun wegen den Beleidigungen und der Sachbeschädigung verantworten müssen.