Strohballen brennen

Zu einem Strohdiemen-Brand an einem Feldweg bei Hordorf rückten am Sonnabend die Feuerwehren aus Oschersleben, Hordorf und Großalsleben aus

Ein Feuer auf einem Feld bei Hordorf löste am Sonnabend einen Großeinsatz aus. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Oschersleben, Großalsleben und Hordorf waren vor Ort, um den Brand zu löschen.

nsgesamt vier Wasserkaupen mit jeweils 8000 Litern Wasser und ein Teleskoplader wurden beim Löscheinsatz der Wehren Oschersleben, Großalsleben und Hordorf am Wochenende eingestzt.
nsgesamt vier Wasserkaupen mit jeweils 8000 Litern Wasser und ein Teleskoplader wurden beim Löscheinsatz der Wehren Oschersleben, Großalsleben und Hordorf am Wochenende eingestzt. Fotos (2): Feuerwehr Oschersleben

Hordorf (jc) - Sechs Strohdiemen mit jeweils 30 Strohballen brannten am Sonnabend an einem Feldweg in der Nähe von Hordorf, teilte sowohl Andreas Ehrhardt, der Pressesprecher der Oschersleber Feuerwehren, als auch Ralf Sturzbecher vom Polizeirevier Börde mit.

Die Feuerwehren Oschersleben und Großalsleben seien etwa 18.30 Uhr zu einem Strohballenbrand an der L24 zwischen Oschersleben und Groß-alsleben alarmiert worden, so Andreas Ehrhardt. „An der Einsatzstelle auf dem Feldweg in Richtung Hordorf standen sechs Strohdiemen mit jeweils 30 Ballen in Vollbrand“, sagt der Pressesprecher der Feuerwehren weiter. Aufgrund des starken Windes habe das Feuer auf den Stoppelacker übergegriffen. Auch seien weitere zum Abtransport bereitgestellte Strohballen durch den Funkenflug gefährdet worden.

Zur Brandbekämpfung seien mehrere Rohre vorgenommen worden um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Zeitgleich sei auch der Eigentümer der betroffenen Fläche mit einem Traktor und einem Grubber eingetroffen und habe schnell den Stoppelacker umgegraben.

„Weil sich der Brand so schnell ausbreitete, forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte der Oschersleber und der Hordorfer Feuerwehren an“, sagt Andreas Ehrhardt. Weitere Unterstützung sei von der Agrar GmbH Großalsleben gekommen. Insgesamt vier Wasserkaupen mit jeweils 8000 Litern Wasser, sowie ein Teleskoplader waren bei dem Einsatz vor Ort. „Zwei weitere Strohdiemen waren durch den Brand akut gefährdet und mussten umgestapelt werden“, berichtet der Feuerwehr-Sprecher weiter. Die brennenden Strohdiemen habe die Feuerwehr kontrolliert abbrennen lassen. Während der Löscharbeiten sei ein Feuerwehrmann aus Oschersleben an der Hand verletzt worden. Nachdem er in der Bördeklinik in Neindorf ambulant behandelt wurde, sei dieser aber wieder zu Hause, so Andreas Ehrhardt. „Gegen 22.30 Uhr konnte die Oschersleber und Hordorfer Feuerwehr den Einsatz beenden.“ Eine Brandwache sei zunächst von den Einsatzkräften der Großalsleber Wehr übernommen und in der Nacht von den Hordorfer Kameraden abgelöst worden.

Ralf Sturzbecher vom Polizeirevier Börde konnte zum Tathergang noch keine genauen Angaben machen. Weil die Strohdiemen jedoch an verschiedenen Stellen gebrannt haben, halte die Polizei Brandstiftung für wahrscheinlich. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 03904/4780 entgegen.

Vier Stunden dauerte es bis die Einsatzkräfte aus Oschersleben, Großalsleben und Hordorf der Brand vollständig unter Kontrolle gebracht haben und der Einsatz vorerst beendet werden konnte.
Vier Stunden dauerte es bis die Einsatzkräfte aus Oschersleben, Großalsleben und Hordorf der Brand vollständig unter Kontrolle gebracht haben und der Einsatz vorerst beendet werden konnte.
Feuerwehr Oschersleben