Rund 300.000 Haushalte betroffen

Polizei ermittelt weiter zu großem Stromausfall in Dresden

14.09.2021, 06:25 • Aktualisiert: 14.09.2021, 06:34
Zwei Wagen der Sachsen Netze stehen vor dem Umspannwerk Dresden-Süd.
Zwei Wagen der Sachsen Netze stehen vor dem Umspannwerk Dresden-Süd. (Foto: Tino Plunert/dpa)

Dresden/dpa - Nach dem großflächigen Stromausfall in Dresden am Montag ermittelt die Polizei weiter zur genauen Ursache. Es sei noch unklar, ob der metallbeschichtete Ballon, der den Stromausfall vermutlich verursachte, gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangt sei, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen.

Am Montagnachmittag hatten etwa 300.000 Haushalte in Dresden und Umgebung zeitweise keinen Strom. Bei der Suche nach der Störungsursache fand die Polizei verschmorte Reste eines Ballons.