Schlecht gelaufen Polizeikontrolle bringt brisante Wahrheit ans Licht: Wieso BMW-Raser erstmal zu Fuß geht
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Jütrichau geriet ein BMW-Fahrer nicht nur wegen mehr als doppelt so hoher Geschwindigkeit ins Visier der Polizei.

Jütrichau (vs). - Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt raste ein BMW-Fahrer durch Jütrichau - und das sollte nicht sein einziges Problem sein. Sein Auto jedenfalls musste er erst einmal stehen lassen.
Laut Pressemitteilung des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld führten Beamte des Revierkommissariats Zerbst am 1. März von 15 bis 16 Uhr in der Zerbster Straße eine Geschwindigkeitskontrolle durch. In dem innerörtlichen Abschnitt der B 184 überschritten demnach fünf Kraftfahrer die zulässigen 50 Stundenkilometer.
Drogenschnelltest fällt positiv aus
Absoluter Spitzenreiter war der Fahrer eines BMW, dessen Tacho beachtliche 105 km/h anzeigte. Das war jedoch nicht der einzige Grund, weshalb der 59-Jährige gezielter in den Fokus des Streifenbesatzung geriet. Von „körperlichen Auffälligkeiten“ ist im Polizeibericht die Rede. Zudem schwankte die Stimmung des BMW-Fahrers innerhalb kurzer Zeit extrem, wie es heißt.
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Ein Drogenschnelltest sollte Gewissheit bringen. Jener reagierte positiv. Die Blutentnahme im Krankenhaus folgte. Seine Auto musste der 59-Jährige vorerst stehen lassen.