Mülheim/Mosel (dpa) - Fernsehmoderator Günther Jauch kann mit Krimis nicht so viel anfangen. "Ich bin nicht so ein Riesenfan von allem, was fiktional ist", sagte er am Dienstag in Mülheim an der Mosel. "Mich interessiert alles, was tatsächlich mal irgendwie gewesen ist - also Dokumentationen oder "nach einer wahren Begebenheit"." Mit Fiktion könne er nicht so viel anfangen.

Aber: Er sei ein "regelmäßiger "Tatort"-Mitzuschauer", weil seine Frau ein großer Fan der ARD-Reihe sei. "Ich kenne sie alle." Einen Lieblings-"Tatort" habe er aber nicht, sagte Jauch an der Seite von Schauspieler Dietmar Bär, der als Kölner "Tatort"-Kommissar Freddy Schenk bekannt ist.

In dem Moselort waren Jauch (62) und Bär (58) am Dienstag zur Kür eines Festivalweins für das Krimifestival "Tatort Eifel" vom 13. bis 21. September dabei.

In der Jury saß auch die Schauspielerin Barbara Philipp, Ermittlerin im Hessen-"Tatort" mit Ulrich Tukur. "Mein Lieblings-"Tatort" ist, dass es so eine Vielfalt gibt genau wie beim deutschen Wein." Es gebe verschiedene "Tatorte" mit verschiedenen Schwerpunkten. "Beim deutschen Wein ist es ähnlich", sagte sie in Mülheim.

Bei der zehnten Auflage von "Tatort Eifel" stehen mehr als 30 Lesungen, Konzerte und Filmpremieren auf dem Programm. Viele prominente Gäste haben sich nach Angaben von Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann angesagt, etwa die Schauspieler Heinz Hoenig, Michaela May, Christine Urspruch und Ulrike Folkerts. "Tatort Eifel" gilt nach Angaben der Organisatoren als bundesweit größter Treff der Film- und Krimiszene.

Krimifestival Tatort Eifel

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