Feste

Brandenburger Kommunen: Weihnachtsmärkte schon im Blick

Schoko-Weihnachtsmänner und Lebkuchen in Supermärkten: Weihnachten steht zumindest in den Einkaufszentren quasi vor der Tür. Und damit wird bei manchen der Wunsch nach einem Bummel über einen Weihnachtsmarkt in der Adventszeit geweckt.

Von dpa 04.09.2021, 08:33
Die Bildkombo zeigt einen Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor 2019 und 2020.
Die Bildkombo zeigt einen Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor 2019 und 2020. Zentralbild/dpa-Zentralbild/dpa

Potsdam - Knapp vier Monate vor den Weihnachtsfeiertagen stehen in vielen Brandenburger Kommunen die Planungen für traditionelle Weihnachtsmärkte noch am Anfang. Im vergangenen Jahr hatten viele Orte wegen der Corona-Pandemie die beliebten Märkte abgesagt oder es galten strenge Regelungen für den Besuch.

In der Landeshauptstadt Potsdam gehe man zurzeit davon aus, dass es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt geben werde, sagte ein Stadtsprecher. Über Inhalt und Programm beginnen Anfang Oktober die Gespräche mit den Organisatoren. Im vergangenen Jahr musste die beliebte Veranstaltung „Blauer Lichterglanz“ von der Stadtverwaltung schweren Herzens abgesagt werden.

Aus Cottbus ist noch keine verbindliche Aussage möglich. „Es ist unser Ziel, den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wieder stattfinden zu lassen“, sagte Stadtsprecher Jan Gloßmann auf Anfrage. Abzuwarten sei unter anderem die Umgangsverordnung des Landes. „Wenn diese eine Veranstaltung wie einen Weihnachtsmarkt zulässt, dann sollte es auch gelingen, eine sichere Veranstaltung zu planen und durchführen zu lassen“, hieß es. Es gebe keinen Zeitpunkt, bis wann Entscheidungen getroffen werden müssten.

In Frankfurt (Oder) laufen hingegen bereits die Planungen für die „Oderweihnacht“ - obwohl sie nach der Lage der Corona-Pandemie noch nicht als sicher gilt. Aus der Verwaltung hieß es, in Abstimmung mit den zuständigen Ämtern werde an Konzepten für eine besucherfreundliche und wirtschaftliche Veranstaltung nach der geltenden Covid-19-Lage gearbeitet.

Für den kleinen Ort Himmelpfort (Landkreis Oberhavel), wo sich das Weihnachtspostamt befindet, beginnen frühestens Ende des Monats die Planungen, wie die zuständige Stadt Fürstenberg/Havel mitteilte. Erst dann seien nähere Informationen möglich.

Auch in Werder/Havel will man die weitere Corona-Entwicklung abwarten. Die Entscheidung für einen Markt in der historischen Altstadt sei für Oktober avisiert, hieß es. Dann starten nach den Angaben auch die Vorbereitungen. Coronabedingt wurde im Vorjahr die Altstadt festlich illuminiert. Das sei bei den Besuchern sehr gut angekommen, hieß es.