Ermittlungen nach Feuer in Norderstedter Unterkunft

Von dpa
Einsatzkräfte bekämpfen ein Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft, das dort am Nachmittag ausgebrochen war.
Einsatzkräfte bekämpfen ein Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft, das dort am Nachmittag ausgebrochen war. Markus Scholz/dpa

Norderstedt - Einen Tag nach dem Brand einer städtischen Unterkunft für Wohnungslose und Flüchtlinge in Norderstedt (Kreis Segeberg) hat die Polizei am Freitag ihre Ermittlungen fortgesetzt. Ob Experten die Ruine wie geplant am Mittag betreten können, war am Vormittag noch nicht klar, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Möglicherweise bestehe Einsturzgefahr. Erkenntnisse zur Brandursache gab es zunächst nicht.

Bei dem Feuer am Donnerstag waren sieben Menschen leicht verletzt worden. Zwei Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Alle Bewohner hatten das Gebäude selbst verlassen.

Zur Höhe des Schadens gab es zunächst keine Angaben. Bei dem zweistöckigen Gebäude handelt es sich um einen älteren Leichtbau aus Containern mit Holzverkleidung. Es wurde durch den Brand vollständig zerstört. In dem Gebäude waren 24 Personen gemeldet. Die Stadt brachte die Bewohner in anderen Unterkünften unter.

An dem stundenlangen Einsatz beteiligten sich alle vier Freiwilligen Wehren der rund 80.000 Einwohner zählenden Stadt mit gut 100 Kräften. Die Freiwillige Feuerwehr aus dem Nachbarort Henstedt-Ulzburg ging währenddessen mit einem Zug in Norderstedt in Bereitschaft.