Wahlen

Landeswahlleiter: Eigenen Stift mitbringen

Von dpa
Ein Wähler wirft seinen Stimmzettel zur Bundestagswahl in die Wahlurne.
Ein Wähler wirft seinen Stimmzettel zur Bundestagswahl in die Wahlurne. Michael Kappeler/dpa/Symbolbild

Erfurt - Wähler, die am 26. September in Thüringen ihre Kreuze für die Bundestagswahl in einem Wahllokal setzen wollen, sollten ihren eigenen Stift mitbringen. Das empfiehlt Thüringens Landeswahlleiter Günter Krombholz, wie sein Büro am Dienstag mitteilte. Grund ist die Corona-Pandemie. „Bitte bringen Sie Ihren eigenen Schreibstift zum Ankreuzen des Stimmzettels mit“, so Krombholz. Es seien zwar in den Wahllokalen Stifte vorhanden, die auch regelmäßig desinfiziert würden. Dennoch werde empfohlen, einen eigenen Stift mitzubringen.

Krombholz betonte, dass in den Wahllokalen keine 3G-Regelung (Zugang nur für Geimpfte, Getestete und Genesene) gilt. „Jede Wählerin und jeder Wähler ist unabhängig vom Impfstatus und ohne Testpflicht berechtigt, an der Wahl teilzunehmen“, machte Krombholz klar. Allerdings gelte bei der klassischen Wahl an der Urne und beim Votum im Briefwahlbüro eine „generelle Maskenpflicht“. „Der Schutz von Leib und Leben hat höchste Priorität“, so der Landeswahlleiter.

Den Angaben des Landeswahlleiters zufolge gibt es in Thüringen rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte und etwa 30.000 Wahlhelfer.