Salzgitter: Ausbruch an Grundschule Ursache hoher Inzidenz

Von dpa
Ein Abstrichstäbchen wird in die Kamera gehalten.
Ein Abstrichstäbchen wird in die Kamera gehalten. Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Salzgitter - Hintergrund für die stark gestiegene Corona-Inzidenz in der Stadt Salzgitter ist der Infektionsausbruch an einer Grundschule kurz vor den Sommerferien. Nach der positiven Testung eines Kindes am 16. Juli seien nach und nach sechs Klassen unter Quarantäne gestellt worden, teilte die Verwaltung mit.

Salzgitter hatte nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag eine Inzidenz von 60,4 - den bundesweit höchsten Wert. Bei dem Grundschul-Ausbruch wurde ausschließlich die Delta-Variante festgestellt. Sie gilt als deutlich ansteckender. Seit dem 22. Juli sind Schulferien in Niedersachsen.

Das Infektionsgeschehen habe sich ähnlich wie zuvor in Lüneburg im privaten Bereich weitergetragen, erklärte die Stadt Salzgitter. Der Landkreis Lüneburg hatte nach einem Ausbruch bei einer Abifeier vor kurzem ebenfalls vorübergehend den höchsten Inzidenzwert in Deutschland.