Senat und Wohnungswirtschaft: Neues Bündnis für das Wohnen

Von dpa
Zwei Arbeiter auf einem Gerüst von einem Rohbau auf einer Baustelle.
Zwei Arbeiter auf einem Gerüst von einem Rohbau auf einer Baustelle. Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Hamburg - Der Hamburger Senat und die Wohnungswirtschaft der Hansestadt wollen am Mittwoch ein neues „Bündnis für das Wohnen“ schmieden. Mit einem derartigen Programm setzt Deutschlands zweitgrößte Metropole seit 2011 Zielmarken für den Wohnungsbau. So sollten nach der 2016 beschlossenen zweiten Auflage des Bündnisses Baugenehmigungen für mindestens 10.000 Wohneinheiten jährlich ermöglicht werden, 3000 davon sollten geförderte Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen sein.

Zuletzt waren 2020 11.269 Wohnungen fertiggestellt worden, rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. „Der wirksamste Mietendeckel ist der Wohnungsbau“, hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zu den Zahlen gesagt. „Deshalb setzt der Senat weiterhin auf die Strategie, den Wohnungsbau in Hamburg gemeinsam mit den Bezirken und der Wohnungswirtschaft voranzubringen.“

Tschentscher, die für Wohnen zuständige Senatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) und Spitzenvertreter der Wohnungswirtschaft wollen nach Unterzeichnung der Vereinbarung um 14.00 Uhr in einer Pressekonferenz Details des neuen Bündnisses präsentieren.