Zaun gegen Schweinepest an Grenze zu Polen komplett

Von dpa
Ein polnischer Grenzpfeiler ist hinter einem Drahtzaun gegen die Afrikanische Schweinepest zu sehen.
Ein polnischer Grenzpfeiler ist hinter einem Drahtzaun gegen die Afrikanische Schweinepest zu sehen. Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Schwedt - Der feste Zaun zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) von der Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) bis Görlitz (Sachsen) entlang der Grenze zu Polen an Oder und Neiße ist komplett. Ein letztes Teilstück der 255 Kilometer langen Barriere wurde am Donnerstag im Landkreis Uckermark geschlossen, wie das Verbraucherschutzministerium mitteilte. 15 Kilometer fester Zaun, der durch Polderflächen führt, ersetzen den bisherigen Elektrozaun.

Der feste Zaun entlang von Oder und Neiße gehöre zu den wichtigsten Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sagte Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstabs und Verbraucherschutzstaatssekretärin. Der Kampf gegen die Seuche sei eine Mammutaufgabe. Insgesamt habe Brandenburg in den vergangenen Monaten rund 670 Kilometer festen Zaun entlang der Grenze und der Kerngebiete verbaut. Der Seuchendruck aus Polen sei enorm, sagte sie.

Die Zäune würden wirken und die Seuche eingrenzen, sagte sie. Innerhalb der doppelt umzäunten Weißen Zonen gebe es nur noch vereinzelte Fälle. Bislang könne die Seuche im Osten des Landes gehalten werden.

Insgesamt wurden nach den Angaben bislang 1196 in Brandenburg entnommene oder als Fallwild gefundene Tiere positiv auf ASP getestet.