Regionalwirtschaft

Wasserstoff als Zukunft nach Braunkohle

Laut NordLB-Studie soll sich Sachsen-Anhalt nach dem Ende des Kohle-Abbaus zu einer Wasserstoff-Region entwickeln.

Magdeburg (dpa) l Sachsen-Anhalt sollte sich aus Sicht der Norddeutschen Landesbank zur Bewältigung des Braunkohleausstiegs im Süden des Landes auf grünen Wasserstoff konzentrieren. Das geht aus einer volkswirtschaftlichen Studie hervor, die die NordLB am Montag in Magdeburg vorstellte. Angesichts der aktuellen Voraussetzungen und der Entwicklungsmöglichkeiten könnte Sachsen-Anhalt zu einer Modellregion "Wasserstoffbasierte Ökonomie" werden, so der NordLB-Analyst für Regionalwirtschaft, Eberhard Brezski.

Deutschland will bis 2038 aus der klimaschädlichen Braunkohle aussteigen und nach jetzigen Plänen 40 Milliarden Euro investieren, um die Folgen in den Braunkohleregionen in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen abzupuffern.