Nicht jeder Fahrer deutet der Polizei durch lautes Jodeln an, dass er ordentlich Promille im Blut hat. Ein E-Scooter-Fahrer in Erfurt am frühen Samstagmorgen erweckte so Verdacht und hatte - richtig - 1,47 Promille im Blut.

Kohle für Blödsinn

In Berlin kurven die Touris mit den Dingern um Omas herum (das geht nicht immer gut) und jede Menge Scooter-Verleiher müllen die Großstädte mit ihren Rollern zu. Wie konnte es dazu kommen? Am Anfang stand die Europäische Zentralbank und der Niedrig- und Strafzins. Deshalb investieren Leute, die zuviel Geld haben, in jeden Blödsinn. Auch wenn jemand Kinderwagen oder den alten Tretroller elektrifiziert, kann er auf Kohle hoffen. Aber was machen wir damit? Jetzt kommen die Klimaschützer ins Spiel. Wer behauptet, CO2 und Autoverkehr einzusparen, hat automatisch den Segen der Allerhöchsten in Schweden, mindestens aber von Schwarz-Rot-Rot-Grün.

Scheuer auf der Höhe

Endlich kommt Verkehrsminister Andreas Scheuer ins Spiel. Verantwortlich für Staus, Bahnverspätungen und einer fehlenden digitalen Infrastruktur sieht er sich auf der Höhe des Zeitgeistes. Gib den jungen Großstädtern ein Spielzeug, das Klima schützt und richtig cool ist! Yeah, lasst sie überall fahren!

E-Scooter Schrott

Okay, nach den ersten Toten, werden die Fußgängerwege wieder gesperrt (keiner hält sich dran). Das Ende der Geschichte? E-Scooter etablieren sich wie „Bier-Bikes“ oder „Hoverboard“ als Spaßmobile ohne tieferen Sinn. Und bald werden die viel zu vielen Scooter, die mit viel zu viel billigem Geld gekauft wurden, verschrottet, denn höchstens ein Verleiher bleibt übrig.