Hat der scheidende US-Präsident Donald Trump vielleicht doch recht - und wir haben ihm bitteres Unrecht angetan? 40 an einem Strand von Massachusetts aufgefundene Meeresschildkröten würden Trumps Mantra, dass es den Klimawandel und die Erderwärmung gar nicht gibt, wahrscheinlich umgehend bestätigen. Wenn sie denn sprechen könnten.

Die vom Aussterben bedrohten Atlantik-Bastardschildkröten nämlich waren völlig unterkühlt und dem Tode nah, als Tierschützer sie am Wochenende fanden und einsammelten. Glücklicher Umstand Nummer zwei: Es fanden sich binnen Stunden Piloten mit einem Herz für Tiere – sie flogen die Schildkröten in eine Tierklinik ganz im Süden.

„Sie wärmen sich im Sonnenschein der Florida Keys auf“, beschrieb die Klinik auf sozialen Medien den Therapieplan der Jungtiere, die nun mindestens einen Monat lang aufgepäppelt werden sollen. Ihre Pfleger, so hieß es weiter, seien aber „vorsichtig optimistisch“, ihre Patienten wieder fit zu bekommen. Es gibt sie also doch noch: gute Nachrichten aus den USA.