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Tod einer Schülerin Neue Aussagen von Ermittlern

Nach dem Tod einer Elfjährigen in Berlin sollen im Todesermittlungsverfahren auch Mobbing-Vorwürfen nachgegangen werden.

04.02.2019, 09:01

Berlin (dpa) l Nach dem Tod einer elfjährigen Grundschülerin in Berlin wird die Polizei an diesem Montag voraussichtlich weitere Details bekanntgeben. Die Beamten führen – wie in solchen Fällen üblich – ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren durch.

Der Senat will unterdessen Mobbing-Vorwürfen nachgehen. Darin sei auch die Schulaufsicht eingebunden, sagte ein Sprecher der Bildungsverwaltung der Deutschen Presse-Agentur. Am Samstag war der Tod der elfjährigen Schülerin aus dem Berliner Bezirk Reinickendorf bekanntgeworden. Sie war auf die Hausotter-Grundschule gegangen.

Laut "Tagesspiegel" soll sie vor einigen Tagen einen Suizidversuch unternommen haben und später an den Folgen im Krankenhaus gestorben sein. Als möglicher Hintergrund steht der Verdacht von Mobbing an ihrer Schule im Raum. Doch bislang gibt es weder eine offizielle Bestätigung für den Suizid, noch ist der genaue Hintergrund geklärt.

Schulleiterin Daniela Walter wehrte sich entschieden gegen Vorwürfe eines Vater aus dem Elternbeirat, dass an der Schule Probleme totgeschwiegen worden seien. Natürlich gebe es Vorfälle – beispielsweise auf dem Pausenhof. Aber: "Wir haben Konfliktlotsen an Bord", sagte Walter der RBB-"Abendschau". Darüber hinaus existiere eine "sehr gut ausgestattete Schulsozialarbeit". Nichts werde vertuscht oder unter den Teppich gekehrt.