Berlin l Nach diversen Medienberichten, unter anderem durch die Deutsche Presse-Agentur, muss Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt mit sofortiger Wirkung gehen. Beim Berliner Rundfunk heißt es, dass der 57-Jährige von seinen Aufgaben entbunden ist.

Pannen bei Anschlag

Seit 2012 war Klaus Kandt Polizeipräsident in der Hauptstadt. Unter Druck geriet der Chef der Berliner Polizei durch den Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses zum Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz durch Attentäter Anis Amri. Dabei soll es zu einer Reihe von Pannen gekommen sein.

Aber auch dabei sollte es nicht bleiben. Aufgrund maroder Schießstände wurden Ermittlungen gegen Klaus Kandt wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet. Rückstände durch Geschosse sollen die Gesundheit der Berliner Polizeibeamten beeinträchtigt haben.

Auch an der Polizeiakademie läuft es nicht rund. Wegen Disziplinlosigkeit der Polizeianwärter und kriminellen Bewerber sollen sich bereits Ausbilder beschwert haben. Nun ist offenbar die Reißleine gezogen worden.